Erfahren Sie mehr über die Unterschiede zwischen mineralischem und synthetischem Motoröl
Durch Bardahl • Die 12.05.2021 • 5 min Lesung
Wie Sie wissen, werden Öle durch Destillation und Raffination von Erdöl hergestellt. Die gesamte Ölbasis ist mineralisch. Mineralöl weist jedoch einige Schwächen auf: Es ist zu weniger als 85 % gesättigt. Dies bedeutet, dass die Kohlenwasserstofffraktionen, aus denen es besteht, sehr unterschiedliche Größen aufweisen.
Dies führt dazu, dass das Öl weniger gleichmäßig am Metall haftet und die Kaltleistung als schlecht beschrieben wird: Es dauert lange, bis das Öl fließt und den oberen Teil des Motors schmiert. Dies erklärt die recht hohen Viskositätsklassen: zwischen 10W und 20W*.
Auch Mineralöl trägt nicht zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs bei. Es hat jedoch den Vorteil, dass es die Dichtungen älterer und klassischer Fahrzeuge nicht angreift. Aus diesem Grund ist Mineralöl wie Bardahl XTM für viele Oldtimer-Enthusiasten immer noch von Nutzen.
Synthetisches Öl = stabiles Öl
Synthetische Öle durchlaufen einen fortgeschritteneren Umwandlungsprozess. Je mehr wir uns in Richtung 100 % synthetisches Öl bewegen, desto bedeutender wird die Umwandlung (Hinzufügung synthetischer Verbindungen) sein. Um eine Sättigung zu erreichen, werden die Öle hydrogecrackt. Kurz gesagt werden bei diesem Prozess die schweren Kohlenwasserstofffraktionen in leichtere Schnitte umgewandelt, um ein homogeneres und stabileres Öl zu erhalten (siehe Diagramm oben). Dadurch fließen sie im kalten Zustand leichter, was zu einer niedrigeren Viskosität (bis zu 0 W bei den modernsten Motoren) führt, aber auch zu einem geringeren Verbrauch.
Die besten Basen, die es ermöglichen, ein 100 % synthetisches Öl zu erhalten, bestehen aus PAO (für Polyalphaolefine, Kategorie IV) und Estern (
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass 100 % synthetisches Öl, auch wenn es die Motoren älterer Fahrzeuge nicht vertragen (im 20. Jahrhundert waren die Technologie und die verwendeten Materialien nicht dieselben wie heute!), nur Vorteile bietet: bessere Beständigkeit gegen hohe Temperaturen, geringerer Verbrauch, bessere Schmierung und damit besseren Schutz. Fügen wir außerdem hinzu, dass synthetische Öle die Oxidation verhindern.
Der Vollständigkeit halber sei daran erinnert, dass ein Motoröl ohne Additive (5 bis 50 % seiner Zusammensetzung) nichts wäre. Weitere Informationen zu Zusatzstoffen finden Sie hier.