Wählen Sie Ihre Region, für ein maßgeschneidertes Erlebnis

Langue

Wählen Sie die gewünschte Sprache

Automotive

Was passiert, wenn ich in meinem Fahrzeug nicht das richtige Motoröl verwende?

Durch Bardahl Die 21.09.2021 5 min Lesung

Was passiert, wenn ich in meinem Fahrzeug nicht das richtige Motoröl verwende?
Im Motorölsortiment von Bardahl gibt es etwa zehn Mehrbereichsölsorten. Jeder Index hat seine eigenen Vorzüge und sein eigenes Paket, das entwickelt wurde, um die spezifischen Anforderungen bestimmter Fahrzeuge zu erfüllen, aber sicherlich nicht aller.

Bevor wir mit der Entwicklung beginnen, wollen wir uns die Grundlagen noch einmal in Erinnerung rufen: Für ein Öl ist die Temperatur entscheidend! Und genau diesen Grad, heiß oder kalt, finden wir auf einem Mehrbereichsölindex. Nehmen wir zum Beispiel „5W30“. Das bedeutet, dass die Viskosität im kalten Zustand (das „W“ steht für „Winter“) 5 beträgt und bei warmem Motor 30. Daher verfügt jedes Öl über eigene chemische Eigenschaften, die insbesondere von den Einsatzgebieten abhängen. Tatsächlich ist die Außentemperatur in Paris insgesamt nicht dieselbe wie beispielsweise in Dubai! Der Ölmarkt ist daher nicht in allen Regionen der Welt gleich.

Im Laufe der Jahre haben sich Motoren, ihre Komponenten und Materialien ständig weiterentwickelt. Gleichzeitig wurden die Öle verbessert, um die Freigaben der Hersteller zu erfüllen. Von Mineralölen hat sich der Markt hin zu teilsynthetischen und synthetischen Ölen (beispielsweise von 15W40 bis 0W40) entwickelt, um dem aktuellen Fahrzeugbestand zu entsprechen. Es war notwendig, Öle und Additivpakete zu entwickeln, die Turbolader schmieren können, ohne Katalysatoren oder Partikelfilter (FAP) zu verstopfen. Laut Angaben der Ölhersteller ist es beispielsweise möglich, dass für ein mit einem DPF ausgestattetes Fahrzeug ein 5W30 besser geeignet ist als ein 5W40.

Heutzutage, mit der Verbreitung von Turbomotoren mit kleinem Hubraum, aber auch und insbesondere von Hybridfahrzeugen, ob aufladbar oder nicht, reduzieren Mehrbereichsöle ihre Viskosität mit einem ganz bestimmten Ziel: „Fuel Economy“, also Kraftstoffeinsparung. Durch die geringere Viskosität schmiert das Öl den oberen Motor im kalten Zustand schneller, verringert aber auch die Belastung beweglicher Teile. Weniger Energiebedarf für die Teile bedeutet auch weniger Verbrauch und weniger Emissionen. Aus diesem Grund verfügen die neuesten Öle auf dem Markt, insbesondere für Hybridfahrzeuge, über Indizes wie 0W30, 0W20 oder sogar 0W16. Während diese Mehrbereichsölklassen für neuere Fahrzeuge sehr gut geeignet sind, trifft dies nicht auf ältere Fahrzeuge zu, da diese oft anfälliger sind und deren Dichtungen beispielsweise gegenüber synthetischen Ölen weniger beständig sind.

Was sollten wir uns zusammenfassend merken?

  • Ein Öl mit der falschen Viskositätsklasse kann dazu führen, dass der Motor überhitzt oder nicht schnell genug geschmiert wird.
  • Bei einem Öl mit der falschen Viskositätsklasse besteht die Gefahr, dass es zu Ausfällen bestimmter mechanischer Komponenten wie dem Turbo, dem Katalysator oder sogar dem DPF kommt.
  • Neues synthetisches Öl ist nicht immer für ältere Fahrzeuge geeignet; In manchen Fällen kann es sogar zu einem stärkeren Verschleiß bestimmter Elemente kommen.
  • Ein älteres Mineralöl verfügt nicht über die ideale Zusammensetzung für den Betrieb eines neueren Motors, insbesondere eines Hybridfahrzeugs.
  • Nicht alle Öle sind miteinander mischbar: Eine Vermischung kann zu Motorschäden führen.

Wie wählen Sie das richtige Öl für Ihren Motor aus?

Konsultieren Sie immer die Bedienungsanleitung des Herstellers oder besuchen Sie http://www.bardahloils.com/fr